Champignongsragout mit Speckknödel

Aktualisiert: Apr 21

Zutaten für das Schwammerlragout für 2 Personen:

etwas Speck (nach Belieben)

2 mittelgroße Zwiebeln (gelb)

250 g weiße Champignongs

250 g braune Champignongs

1 Hand voll Erbsen

1/8 Weißwein (muss aber nicht)

1 EL Sauerrahm

Salz, Pfeffer


Zutaten für die Speckknödel:

etwas Speck

1 große Zwiebel (gelb)

2 Schwarzbrotscheiben

200 g Haferflocken

1/2 l Milch

1 Ei

etwas gehackte Petersilie

Salz, Pfeffer


Als erstes einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Nachdem wir von ANDELA absolute Weißbrotverweigerer sind, machen wir Knödel aus (selbstgemachtem) Brot. Dazu einfach das Brot in grobe Stücke teilen und mit den Haferflocken und der Milch in eine Schüssel geben. Wenn alles gut verrührt ist, den Speck (wer keinen mag, nimmt einfach einen Löffel Kokosöl zum Anbraten) in kleine Würfel schneiden, in eine Pfanne geben und auf höchster Stufe scharf anbraten. Dabei setzen sich nicht nur alle Aromen frei, sondern das Fett schmilzt aus dem Speck heraus, worin man prima die klein gewürfelten Zwiebeln anbraten kann, die gleich als nächstes dazu kommen. Während alles gut anbrät, ein Ei unter die Brotmasse mengen, und mit Salz und Pfeffer alles gut verrühren. Dann müssten auch Speck und Zwiebeln am Punkt gebraten sein. Jetzt findet die Hochzeit statt - so würden es jedenfalls Mechaniker bezeichnen! ;-)

Den Pfanneninhalt unter die Brotmasse rühren, noch etwas Petersilie hacken, ein letztes Mal gut abschmecken und dann zu kleinen Knödeln formen. In der Zwischenzeit müsste auch das Wasser kochen. Der Reihe nach die Knödel ins kochende Wasser geben und so lange köcheln lassen, bis sie aufschwimmen. Je nach Größe wird das zwischen zehn und fünfzehn Minuten dauern.


Jetzt machen wir das Schwammerlragout. Dazu schneiden wir wieder etwas Speck würfelig und braten ihn wieder scharf an. Dasselbe Prozedere, wie bei den Knödeln, nur dass wir diesmal die Zwiebeln in Scheiben schneiden. Anschließend die gewaschenen Champignons in grobe Scheiben schneiden und ebenfalls mit anbraten. Gewürzt wird erst zum Schluss, denn Salz zieht das Wasser aus dem Gemüse, und dann wäre der Bratprozess zu Ende. Nach wenigen Minuten lassen die weißen und braunen Hüte sowieso Wasser - dann ist der perfekte Zeitpunkt, um alles abzulöschen. Dazu kann man entweder einen Schuss Weißwein nehmen, oder auch nur Wasser - je nach Geschmack. Wer mag, kann noch ein paar Erbsen - ob aus dem Tiefkühler oder aus der Dose spielt keine Rolle - hinzufügen. Jetzt wird ordentlich mit Salz und Pfeffer gewürzt. Abschließend gebe ich noch einen guten Löffel Sauerrahm dazu und verrühre alle gut miteinander. Dadurch wird das Ganze etwas sämiger.


Ich serviere alles in einer tiefen Schüssel. Zuerst gebe ich das Ragout hinein, dann kommen die Knödel oben drauf. Je nach Lust und Liebe kann man noch etwas frisch gemahlenen, schwarzen Pfeffer drüber streuen, et voila, fertig ist das Schlemmermenü.


Ich hoffe, ihr habt viel Freude beim Nachkochen.


Alles Liebe,

ANDELA



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